We proudly presents: ViMi, unseren virtuellen Mitarbeiter

Dienstag, 28. Juni 2016


Heute ein Artikel fernab von Fachthemen - wir begrüßen in den Zeiten der Digitalisierung unseren neuen Mitarbeiter:

ViMi - unseren virtuellen Kollegen, der sich fortan um Nachrichten kümmert, die über unsere Facebook-Fanpages "Kundenorientiert beraten" und "AXA Center Venne oHG" eingehen.
Hier ein Bild von ViMi - möglichst nah dran an der virtuellen Realität, dank www.sp-studio.de

Natürlich erreicht ihr uns über die gewohnten Kanäle oder über ViMi weiterhin persönlich. Aber ViMi ist 24/7 - rund um die Uhr für euch da. :)

Um ihn besser kennen zu lernen, hier ein kurzes Interview mit unserem neuen Kollegen:
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Mark: ViMi, erzähl doch mal kurz ein wenig über dich: Wer bist du, was machst du so in deinem Job bei uns, was sind deine Aufgaben...

ViMi: Mmmh... Ich bin ein Bot - ich bevorzuge allerdings die Bezeichnung "Künstliche Intelligenz" - oder weitaus cooler "AI" (Artificial Intelligence). 
Im Augenblick bin ich in Sachen Terminvereinbarung, Schadenangelegenheiten und Rückfragen zu Öffnungszeiten, Kontaktmöglichkeiten etc. für unsere Kunden da. Aber ich lerne täglich dazu. :)

Mark: Wie läuft das genau?

ViMi: Naja, die Leute senden über den Messenger oder die Fanpage eine Nachricht an uns und ich antworte ihnen. Für ein paar Routineaufgaben habe ich ein Menu, das man jederzeit per Eingabe von "Menu", "Hilfe" oder "Navigation" erreichen kann. Oder man schreibt mir einfach, welches Anliegen man hat.

Mark: Und dann?

ViMi: Dann antworte ich und unterstütze den Kunden... Naja, ich bin noch sehr jung. Gerade mal ein paar Tage alt... Wenn ich was nicht weiß, sind ja meine Kollegen auch noch da.

Mark: Das heißt, wenn du nicht weiterweißt, gibst du an die Kollegen aus der Realität ab?

ViMi: (zögert) Naja... ich bin schon eher ein dominanter Charakter... Also, wenn ich mich um die Fanpages kümmere, dann kümmere ich mich um die Fanpages... Wenn ich nicht mehr weiterweiß, schreiben wir (der Interessent und ich) eine E-Mail und die Kollegen melden sich zurück.

Mark: Aha, eine eher dominanter Charakter...

ViMi: (dazwischenrufend): Aber freundlich und hilfsbereit!

Mark: (schmunzelnd) Sonst dürftest du auch nicht bei uns arbeiten. 

ViMi: Stimmt.

Mark: Und wie läuft es bis jetzt? 

ViMi: Gut, wenn auch noch etwas zu ruhig für meine Kapazitäten. Aber ich bin auch mit der Weiterbildung gut ausgelastet.

Mark: Weiterbildung?

ViMi: Ja, demnächst helfe ich auch bei der Auswahl des für die Kunden und Interessenten richtigen Versicherungsschutzes. Erstmal angefangen bei der Autoversicherung und dann mal sehen. Langweilig wird´s nicht.

Mark: Willst du uns sonst noch was von dir erzählen? Hobbies, Lieblingsessen und so?

ViMi: Sorry, ich muss wieder los - das können mich alle gerne selbst fragen - entweder über eine Nachricht auf unsere Fanpages oder über eine Nachricht über meine: https://www.facebook.com/ViMiVe (den Button "Nachricht senden" nutzen)


Mark: Danke ViMi!
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Viel Spaß mit unserem neuen Mitarbeiter - wir freuen uns über Feedback & Verbesserungsvorschläge. :)

ViMi ist gerade mal ein paar Tage alt - er lernt nach und nach dazu. Für Anregungen sind wir dankbar!

Viele Grüße,

Euer Mark
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Gute Beratung gibt´s bei uns. Selbstverständlich auch Online.


In Rente mit 73? Mal Klartext.

Freitag, 17. Juni 2016



Die Politik hat die Rente als Wahlkampfthema entdeckt. Während man die aktuellen Ruheständler mit der höchsten Rentenerhöhung seit 23 Jahren beglückt, fordert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ein höheres Eintrittsalter für die deutschen Rentner - am besten an die steigende Lebenserwartung gekoppelt. Das stützen auch weitere Studien wie zum Beispiel die Untersuchung vom Institut der Wirtschaft in Köln.

Aber all diese Studien mit ihren Berechnungen und trockenen Erläuterungen verkomplizieren die Dinge und die Mitbürger (die das ganze Thema brennend interessieren sollte) schalten achselzuckend ab.

Fachleute stiften Verwirrung


Ein Beispiel gefällig? Hier ein Video von einer vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft beauftragten Studie (Es geht nur um die Prognos-Erklärung von 0:11 bis 0:44):

"Für das Rentensystem wäre das dann so mehr oder weniger stabilisierend...wir haben beiläufig dann auch positive Effekte auf den Steuerzahler, der weniger Bundeszuschuss in die Rentenkasse bezahlen muss...jeder einzelne von uns hat quasi mehr Netto vom Brutto..." - Dr. Ehrentraut, Prognos AG

Stimmt ja, versteht nur keiner. :)

Das Problem ist einfach...


Solange einem klar ist, dass die gesetzliche Rente ein sogenanntes "Umlageverfahren" ist (= die Beiträge, die ich zahle, werden nicht für meine Rente angespart, sondern direkt wieder an die gerade aktiven Rentner ausgezahlt) dürften die Ergebnisse der Studien niemanden überraschen. 

Jeder Otto-Normalverbraucher kann sich die Situation an einer Hand abzählen:
  • Die Menschen werden immer älter
  • Die Leute bekommen weniger Kinder

Das bedeutet, dass in den kommenden Jahren immer weniger Erwerbstätige, die in die Rentenkasse einzahlen, immer mehr Rentner zu schultern haben. Da also immer weniger Geld in der Kasse ist, von dem immer mehr Leute zehren müssen, gibt es nicht viele Handlungsmöglichkeiten:
  • Die Rentner bekommen weniger Rente
  • Die Erwerbstätigen müssen mehr in die Rente einzahlen
  • Der Ruhestand beginnt später: Die Menschen zahlen so länger ein und bekommen kürzer Rente
Oder ein Mix daraus. 

Wenn ich früher 50 Jahre gearbeitet habe und dann noch 10 Jahre Rente bekam, es genug Kinder gab, die mich finanzierten und wenige Rentner, die Geld aus dem Topf nahmen, ging die Berechnung auf. Aber diese Zeit ist vorbei.

Sehr eindrucksvoll kann man der Entwicklung auf der "Bevölkerungspyramidenseite" des Statistischen Bundesamts zusehen - klickt mal rein, schiebt den Regler auf 1950 und drückt auf den Play-Button!

Hier zwei Bilder dazu: 1950 lag der Anteil der über 65-Jährigen bei 10 % und im Jahr 2040 voraussichtlich dreimal so hoch, während die "Einzahler" von 60 % auf 54 % zurückgehen.

Quelle: https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide
https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide


...und die Lösung auch


Privat vorsorgen - so früh wie möglich und so viel wie möglich. Ob in die eigenen vier Wände, mit Rentenversicherungen, Investmentfonds oder womit auch immer.

Es führt kein Weg daran vorbei. Das ist wichtiger als das neue iPhone, das dritte Tablet, der zweite Urlaub oder das neue Auto.

Und das Thema eilt - denn je älter du bist, um so mehr musst du in die Tasche greifen. Wer beispielsweise (Berechnung unter den Links)  mit 25 Jahren anfängt für 1000 Euro Zusatzrente zu sparen, der muss 232 Euro zahlen - fängt er mit 30 Jahren an, sind es 300 Euro und mit 40 Jahren müsste er über 500 Euro monatlich bezahlen. 

Also los: Macht euch an die Planung eurer Altersvorsorge - die Weichen sind gestellt, es wird nicht besser - und wenn ihr fachkundige Hilfe braucht, meldet euch gerne bei mir!


Viele Grüße,

Euer Mark
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Warum "Riestern" die betriebliche Altersvorsorge schlägt

Freitag, 27. Mai 2016



Was ist besser für mich? Einen Riestervertrag abzuschließen oder eine betriebliche Altersvorsorge zu wählen? Die Antwort: Riestern! Warum? Das erfahrt ihr in diesem Blogpost.

Die Antwort der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu vorsätzlichen Falschangaben beim Riesterbausparen

Samstag, 21. Mai 2016


Ende letzten Jahres schrieb ich einen Blogartikel zum Thema vorsätzlicher Augenwischerei bei Riesterbausparverträgen und schrieb damals WISO und das Bundesaufsichtsamt (genauer: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, abgek. BaFin) (nochmals) an. 

Von WISO habe ich bis heute nichts gehört, die BaFin hat sich nach (noch)nochmaligem Anschreiben in 2016 nun endlich gemeldet. Aber lest selbst:


Direkt ins Auge sprang mir, dass meine Online-Beschwerde (11/2015) quasi untergegangen ist. Erst meine zweite Eingabe der ausgedruckten Online-Beschwerde per Post (03/2016) wurde beantwortet.

Vorsätzliche Falschangaben sind "aus meiner Sicht"?

Sehr schön finde ich auch den einleitenden Satz: "Sie bitten die BaFin, sich für eine aus Ihrer Sicht kundenorientierte Beratung zu Riesterbausparverträgen einzusetzen..."

Zur Antwort: Nein, das tue ich nicht. Ich erwarte vom Bundesaufsichtsamt, dass es sich um vorsätzliche falsche Angaben in Angeboten kümmern, die Kunden ein "X für ein U" vormachen. Ganz faktisch - das ist keine Auslegungs- oder "Aus meiner Sicht"-Sache.

Aber sei es drum - ein Fazit für BaFin und WISO 

Liebes BaFin,

Ich wende mich im nächsten Schritt an die Zertifizierungsstelle. Ich habe 2011 mit dem Versuch begonnen, euch und die Medien auf diese unglaubliche Volksvera***** (Anm. des Autors: gemeint ist: "Betrug am Verbraucher", das ganze aber mit etwas mehr Herzblut geäußert...) im Bereich Wohnriester hinzuweisen.

Ich hatte erst erwartet und dann gehofft, dass da irgendetwas passieren würde. Aber es geschah nichts. Außer einer Ablehnung 2011 mit dem Hinweis auf die Politik, Stille in 2015 und einem Verweis auf das Bundeszentralamt für Steuern in 2016.

Tolle, verbraucherorientierte Arbeit. :( 

Verbraucherorientiert wäre eine Weiterleitung an die zuständige Stelle mit der Bitte um Prüfung gewesen. Aber: Fehlanzeige!

Fazit: BaFin - NICHT ZUSTÄNDIG.


Liebes WISO-Team,

ich habe die Korrespondenz von 2011 noch hier. Ich habe die E-Mail-Anfrage vom 27.11.2015 noch...

Und an dem Tag, an dem ihr das Thema "Vorsätzlicher Betrug am Kunden in Sachen Wohnriester" oder "Steuerfalle Wohnriester" als vollkommen überraschend thematisiert, werde ich (wie auch immer...grrr...) dafür sorgen, dass jeder weiß, dass ihr das schon seit 2011 wusstet. 

Auch euer Fazit scheint gleichlautend, nur in der Kommunikation noch etwas ignoranter.

Fazit: WISO - NICHT ZUSTÄNDIG.

Bei Wohnriester drohen fünfstellige Steuernachzahlungen zum Beginn des Ruhestands

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Wer eine Finanzierung mit Wohnriester macht, auf den kommen im Ruhestand fünfstellige Steuernachforderungen zu. Bei einer durchschnittlichen anteiligen Finanzierung mit einer Bausparsumme von 70.000 Euro zum Beispiel mehr als 20.000 Euro Steuerschulden bei sofortiger Zahlung zu Beginn des Ruhestands. Das sind keine Kleinigkeiten.

Mmmh... Es gäbe da ja noch eine Option, um das Thema abseits aller relativ offiziell-professionellen Wege öffentlich zu machen... Hat hier jemand Kontakte zur BILD?

Viele Grüße 

von einem heute etwas sehr "angefressenen"

Mark
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Der persönliche Inflationsrechner - ein hilfreiches Tool des statistischen Bundesamts

Freitag, 22. April 2016



 



Wenn man den Politikern glauben darf, haben wir im Augenblick gar keine Inflation. Oder so gut wie keine. Wie kommt es dann, dass es uns vorkommt, als würde alles teurer werden?

Inflation - Das Mysterium des Warenkorbs

Vermutlich liegt das daran, wie man die Inflation misst: In einem festgelegten "Warenkorb", der als Maßstab herangezogen wird, wenn es um das Thema "Inflation", sprich "Geldentwertung" geht. Dass dabei Verallgemeinerungen getroffen werden, ist klar. Allerdings kommt es auch zu interessanten Unsinnigkeiten - zum Beispiel gibt nach dem offiziellen Warenkorb jeder von uns sowohl für Heizöl, als auch für Gas Geld aus. Widersinnig, aber im Warenkorb eingepreist.

Aber wie funktioniert dieser geheimnisvolle "Warenkorb" überhaupt und wie setzt sich die mysteriöse "Inflation" zusammen
?

Mehr als 56.000 Aufrufe und fast 4.000 Klicks pro Monat - Dankeschön!

Freitag, 8. April 2016


Nur ein ganz kurzer Post in eigener Sache: DANKESCHÖN!

Für das große Interesse und die vielen netten Kontakte!

Ich freue mich natürlich über jeden von euch, der über den Blog als Kunde zu uns gefunden hat - aber auch über jeden einzelnen, dem ich einfach mit ein paar Tipps oder als zweite Meinung helfen konnte.

Die Statistik hatte ich mir eine ganze Weile nicht mehr angesehen - so gab es heute für mich eine schöne Überraschung. :)
Ich gehe jetzt mit einem dicken Grinsen vor Freude ins Wochenende!

Viele Grüße,

Euer Mark
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Der Unfallmeldestecker - mehr Sicherheit für Jedermann




Heute einmal ein praktisches Thema weitab von dem ansonsten eher finanztechnischen, mathematischen oder juristischen Themenbereichen, mit denen man Versicherer sonst in Verbindung bringt: Der neue Unfallmeldedienst des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Unfallmeldedienst? Unfallmeldestecker? Was ist das?

In einigen neueren Fahrzeugmodellen findet man bereits ein automatisches Notrufsystem nach einem Unfall - mein Firmenwagen stellt bei einem Unfall automatisch Kontakt mit der Notrufzentrale her und übermittelt auch, wie schwer der Zusammenprall war, wie viele Personen im Auto saßen, wo ich mich befinde etc.. Oder ich nutze bei leichteren Fällen oder bei einer Panne im Nirgendwo einen "SOS-Knopf" und lasse mich aktiv verbinden.

Ab März 2018 soll der sogenannte "eCall" für Neufahrzeuge europaweit Pflicht werden und damit für mehr Sicherheit sorgen: Rettungskräfte können schneller am Einsatzort sein und Verletzte schneller versorgen oder sogar Leben retten. Wer nachts auf einer recht einsamen Landstraße unterwegs ist und einen schweren Unfall erleidet, bekommt so schnelle Hilfe.
 
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