Warum "Riestern" die betriebliche Altersvorsorge schlägt

Freitag, 27. Mai 2016



Was ist besser für mich? Einen Riestervertrag abzuschließen oder eine betriebliche Altersvorsorge zu wählen? Die Antwort: Riestern! Warum? Das erfahrt ihr in diesem Blogpost.

Die Antwort der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu vorsätzlichen Falschangaben beim Riesterbausparen

Samstag, 21. Mai 2016


Ende letzten Jahres schrieb ich einen Blogartikel zum Thema vorsätzlicher Augenwischerei bei Riesterbausparverträgen und schrieb damals WISO und das Bundesaufsichtsamt (genauer: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, abgek. BaFin) (nochmals) an. 

Von WISO habe ich bis heute nichts gehört, die BaFin hat sich nach (noch)nochmaligem Anschreiben in 2016 nun endlich gemeldet. Aber lest selbst:


Direkt ins Auge sprang mir, dass meine Online-Beschwerde (11/2015) quasi untergegangen ist. Erst meine zweite Eingabe der ausgedruckten Online-Beschwerde per Post (03/2016) wurde beantwortet.

Vorsätzliche Falschangaben sind "aus meiner Sicht"?

Sehr schön finde ich auch den einleitenden Satz: "Sie bitten die BaFin, sich für eine aus Ihrer Sicht kundenorientierte Beratung zu Riesterbausparverträgen einzusetzen..."

Zur Antwort: Nein, das tue ich nicht. Ich erwarte vom Bundesaufsichtsamt, dass es sich um vorsätzliche falsche Angaben in Angeboten kümmern, die Kunden ein "X für ein U" vormachen. Ganz faktisch - das ist keine Auslegungs- oder "Aus meiner Sicht"-Sache.

Aber sei es drum - ein Fazit für BaFin und WISO 

Liebes BaFin,

Ich wende mich im nächsten Schritt an die Zertifizierungsstelle. Ich habe 2011 mit dem Versuch begonnen, euch und die Medien auf diese unglaubliche Volksvera***** (Anm. des Autors: gemeint ist: "Betrug am Verbraucher", das ganze aber mit etwas mehr Herzblut geäußert...) im Bereich Wohnriester hinzuweisen.

Ich hatte erst erwartet und dann gehofft, dass da irgendetwas passieren würde. Aber es geschah nichts. Außer einer Ablehnung 2011 mit dem Hinweis auf die Politik, Stille in 2015 und einem Verweis auf das Bundeszentralamt für Steuern in 2016.

Tolle, verbraucherorientierte Arbeit. :( 

Verbraucherorientiert wäre eine Weiterleitung an die zuständige Stelle mit der Bitte um Prüfung gewesen. Aber: Fehlanzeige!

Fazit: BaFin - NICHT ZUSTÄNDIG.


Liebes WISO-Team,

ich habe die Korrespondenz von 2011 noch hier. Ich habe die E-Mail-Anfrage vom 27.11.2015 noch...

Und an dem Tag, an dem ihr das Thema "Vorsätzlicher Betrug am Kunden in Sachen Wohnriester" oder "Steuerfalle Wohnriester" als vollkommen überraschend thematisiert, werde ich (wie auch immer...grrr...) dafür sorgen, dass jeder weiß, dass ihr das schon seit 2011 wusstet. 

Auch euer Fazit scheint gleichlautend, nur in der Kommunikation noch etwas ignoranter.

Fazit: WISO - NICHT ZUSTÄNDIG.

Bei Wohnriester drohen fünfstellige Steuernachzahlungen zum Beginn des Ruhestands

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Wer eine Finanzierung mit Wohnriester macht, auf den kommen im Ruhestand fünfstellige Steuernachforderungen zu. Bei einer durchschnittlichen anteiligen Finanzierung mit einer Bausparsumme von 70.000 Euro zum Beispiel mehr als 20.000 Euro Steuerschulden bei sofortiger Zahlung zu Beginn des Ruhestands. Das sind keine Kleinigkeiten.

Mmmh... Es gäbe da ja noch eine Option, um das Thema abseits aller relativ offiziell-professionellen Wege öffentlich zu machen... Hat hier jemand Kontakte zur BILD?

Viele Grüße 

von einem heute etwas sehr "angefressenen"

Mark
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Der persönliche Inflationsrechner - ein hilfreiches Tool des statistischen Bundesamts

Freitag, 22. April 2016



 



Wenn man den Politikern glauben darf, haben wir im Augenblick gar keine Inflation. Oder so gut wie keine. Wie kommt es dann, dass es uns vorkommt, als würde alles teurer werden?

Inflation - Das Mysterium des Warenkorbs

Vermutlich liegt das daran, wie man die Inflation misst: In einem festgelegten "Warenkorb", der als Maßstab herangezogen wird, wenn es um das Thema "Inflation", sprich "Geldentwertung" geht. Dass dabei Verallgemeinerungen getroffen werden, ist klar. Allerdings kommt es auch zu interessanten Unsinnigkeiten - zum Beispiel gibt nach dem offiziellen Warenkorb jeder von uns sowohl für Heizöl, als auch für Gas Geld aus. Widersinnig, aber im Warenkorb eingepreist.

Aber wie funktioniert dieser geheimnisvolle "Warenkorb" überhaupt und wie setzt sich die mysteriöse "Inflation" zusammen
?

Mehr als 56.000 Aufrufe und fast 4.000 Klicks pro Monat - Dankeschön!

Freitag, 8. April 2016


Nur ein ganz kurzer Post in eigener Sache: DANKESCHÖN!

Für das große Interesse und die vielen netten Kontakte!

Ich freue mich natürlich über jeden von euch, der über den Blog als Kunde zu uns gefunden hat - aber auch über jeden einzelnen, dem ich einfach mit ein paar Tipps oder als zweite Meinung helfen konnte.

Die Statistik hatte ich mir eine ganze Weile nicht mehr angesehen - so gab es heute für mich eine schöne Überraschung. :)
Ich gehe jetzt mit einem dicken Grinsen vor Freude ins Wochenende!

Viele Grüße,

Euer Mark
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Der Unfallmeldestecker - mehr Sicherheit für Jedermann




Heute einmal ein praktisches Thema weitab von dem ansonsten eher finanztechnischen, mathematischen oder juristischen Themenbereichen, mit denen man Versicherer sonst in Verbindung bringt: Der neue Unfallmeldedienst des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Unfallmeldedienst? Unfallmeldestecker? Was ist das?

In einigen neueren Fahrzeugmodellen findet man bereits ein automatisches Notrufsystem nach einem Unfall - mein Firmenwagen stellt bei einem Unfall automatisch Kontakt mit der Notrufzentrale her und übermittelt auch, wie schwer der Zusammenprall war, wie viele Personen im Auto saßen, wo ich mich befinde etc.. Oder ich nutze bei leichteren Fällen oder bei einer Panne im Nirgendwo einen "SOS-Knopf" und lasse mich aktiv verbinden.

Ab März 2018 soll der sogenannte "eCall" für Neufahrzeuge europaweit Pflicht werden und damit für mehr Sicherheit sorgen: Rettungskräfte können schneller am Einsatzort sein und Verletzte schneller versorgen oder sogar Leben retten. Wer nachts auf einer recht einsamen Landstraße unterwegs ist und einen schweren Unfall erleidet, bekommt so schnelle Hilfe.

Frohe Ostern!

Sonntag, 27. März 2016





Viele Grüße & schöne Feiertage!

Euer Mark
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Was bedeutet der Digitalisierungsglaube in der Finanzdienstleistungsbranche für uns als Berater?

Mittwoch, 9. März 2016



Mal ein persönliches Zukunftsthema: Wenn man all dem Theater Glauben schenken mag, das aktuell über das Thema Digitalisierung an uns herangetragen wird, dann sind wir als Berater in den nächsten fünf Jahren "über". 

Bedenkt, wen ihr fragt

(Gut für die Digitalisierungsverehrer, dass nicht Kunden, sondern meist tief Technik- und Zahlengläubige Versicherungsvorstände dazu befragt wurden...die eigentlich für ein "normales" persönliches Leben neben der Arbeit gar keine Zeit haben und fernab von allem im ihrem "Elfenbeinturm" leben).

Wenn Versicherungs- und Finanzberatung nichts ist, als seine Verträge zu verwalten und bei Bedarf einen unpersönlichen Ansprechpartner oder ein Programm, das Eventualitäten abbildet, zu haben, dann ist unsere Zeit (als mitmenschlicher Begleiter) ... vorbei.

Aber ist das so?

 
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