Freitag, 31. Januar 2014

Unsere "100%-Nicht-Nerv-Garantie"

Wir freuen uns sehr über die stetig steigenden Zugriffszahlen in unserer Blog-Statistik. Dort sehen wir auch, daß ein Großteil der Leser uns über Google findet (insbesondere der Wohnförderkontorechner zur Berechnung der Steuerschuld von Wohnriesterdarlehen und -bausparverträgen ist derzeit hoch im Kurs - erfreulich, denn das war eine Menge Arbeit...).

Die Zugriffe über Google bedeuten aber gleichzeitig natürlich auch, daß ihr uns als Agentur und handelnde Personen nicht kennt.

Was soll also die "100%-Nicht-Nerv-Garantie"?

Sonntag, 26. Januar 2014

Das Berechnungstool zum Wohnförderkonto

UPDATE 09. Juli 2017: Bei starker Überzahlung des Wohnriestervertrages wurde ein zu hohes Wohnförderkonto berechnet - der Fehler ist berichtigt. Und eine Anmerkung zu der Angabe beim Guthaben habe ich noch eingefügt. Vielen Dank an Christian für die Hinweise!
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UPDATE 25.11.2015: Als Grenzsteuersatz habe ich nun auch noch 30% bei Einmalversteuerung des Wohnförderkontos hinzugefügt, da mit 35 % zu rechnen dem ein oder anderen Leser als zu hoch erschien (Danke an Hubertus für den Hinweis). Allerdings erreichst du die 30% Grenzsteuersatz bereits, wenn du die Standardrente als sogenannter "Eckrentner" beziehst und sonst keine weiteren Ruhestandseinkommen hast!
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Hallo zusammen,

da ich online kein einziges Tool zur Berechnung des Wohnförderkontos gefunden habe, habe ich mich entschlossen, einen Wohnförderkonto-Rechner auf Excel-Basis zur Verfügung zu stellen.

Dieser Rechner zum Wohnförderkonto soll Wohnriester-Interessierten helfen die nachgelagerte Versteuerung des Riester-Bausparens oder Riester-Darlehens zu berechnen.


Denn Wohnriester-Interessierte sollten auch die Möglichkeit haben, die steuerlichen Folgen im Ruhestand in ihre Überlegungen mit einzubeziehen.

 
Wem das "Wohnförderkonto" nichts sagt: Es handelt sich um ein virtuelles Konto, das bei einem riestergeförderten Darlehen (dem sogenannten "Wohnriester"), eingerichtet wird. Die Tilgung, die ins Darlehen fließt, und ein eventuell über einen Wohnriester-Bausparvertrag in die Finanzierung eingebrachtes Guthaben werden mit 2% bis zum Renteneintritt verzinst und ergeben das Wohnförderkonto. Und das ergibt schnell einige 10.000 Euro - samt der entsprechenden Steuerbelastung.

Die Berechnung des Wohnförderkontos ist - leider - auch für viele "Berater" ein Buch mit sieben Siegeln - oder wird aus vertrieblichen Gründen eher "unter den Teppich gekehrt".

Mehr zu Wohnriester an sich findet ihr in dem folgenden Post, samt und bei der Verbraucherzentrale, wie dort verlinkt:



Hier jetzt also das meines Wissens erste Tool zur Berechnung des Wohnförderkontos:

Wohnriester? Jetzt mal ehrlich.

2014 wird DAS Wohnriester-Jahr - dank der neuen gesetzlichen Regelung, daß nun auch bereits bestehende Finanzierungen für eigengenutzte Immobilien "wohnriesterfähig" werden.

Bei dem Hype um das Thema und die unkritische Berichterstattung in der Presse gehen die Nachteile einer Finanzierung über die Riesterförderung fast vollkommen unter - oder werden auch gerne in der Beratung "vergessen" oder kleingeredet, z. B. indem die Versteuerung des "Wohnriesters" bei Renteneintritt nicht mit dem Grenzsteuersatz des Interessenten, sondern mit dem durchschnittlichen persönlichen Steuersatz bei Auszahlung gerechnet wird - was Falschberatung ist, aber im Großen und Ganzen niemanden interessiert - denn bei dem Verkauf von Bausparverträgen gibt es noch immer keine gesetzliche Dokumentationspflicht...