Sonntag, 28. September 2014

Wir haben uns mal mit den telepathischen Fähigkeiten von Katzen auseinandergesetzt...

Mal ganz was anderes - was haltet ihr von dem Video? Untertitel sind verfügbar. :)


Viele Grüße,

Euer Mark
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Freitag, 26. September 2014

Warum das Thema Wohnförderkonto mich so ärgert

Eben bekam ich eine E-Mail, in der mich ein Blog-Leser fragte, warum mich das Thema Wohnförderkonto so ärgert.

Das ist - mal ganz kurz zusammengefaßt - Folgendes:

  1. Kaum ein "Berater" klärt vernünftig und fundiert darüber auf. Das bedeutet
  2. daß die Menschen im Ruhestand einen Berg Schulden bei Vater Staat haben, mit dem sie
  3. nicht gerechnet haben und damit ein Loch in ihrer Zukunftsplanungskasse haben.
  4. Selbst wenn ein Vorteil durch Wohnriester entsteht, sind das "nur" ein paar Tausend Euro - im Verhältnis zu den unvermuteten Steuerschulden praktisch unwichtig.
  5. Die Förderung fehlt dort, wo sie eigentlich hin sollte - in der Altersvorsorge. Auch wenn die eigenen vier Wände anteilig zur Altersvorsorge gehören, sind sie dennoch zum großen Teil Luxus.
Zu Punkt 4 eine kurze Rechnung:

Wenn ein heute 30-Jähriger mit Wohnriester baut und hätte einen theoretischen Vorteil von 5.000 Euro, dann ist das über 37 Jahre bis zur Rente gesehen inflationsbereinigt bei 2% Inflation etwa ein Wert von 3.700 Euro. Bei Verzicht auf die Förderung hätte das eine monatliche Auswirkung von rund 8,40 Euro.

8,40 Euro monatlich sind durchaus verschmerzbar. Eine nicht in die eigene Planung mit einkalkulierte Steuerschuld im fünfstelligen Bereich eher nicht.

Da müßten sich die Kunden eben besser informieren? Liebe Berater da draußen und liebe Finanztestler, Verbraucherschützer und Konsorten - DANN MÜSSTET IHR DAS DEN LEUTEN KLARER SAGEN.

Mmmh... Ja, das Thema ärgert mich. Weil´s einfach unfair gegenüber den Menschen ist.


Viele Grüße,

Euer Mark
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Mittwoch, 24. September 2014

Manfred Poweleit ist tot - es lebe Manfred Poweleit

Mit tiefster Bestürzung habe ich von dem Tod Manfred Poweleits erfahren - und für alle, die sich fragen, wer dieser Mensch war: Einer von denen, mit denen man rechnen muß. Einer von denen, die klar Farbe bekennen und sich einen Dreck um den Mainstream scheren oder um Auflagen von Zeitschriften, Magazinen oder Massenwirksamkeit.

Manfred Poweleit tot - ein unwiederbringlicher Verlust


Mit seinem fundierten, aber kritischen Map-Report hat er jahrelang konstruktive und sachliche Kritik an der Verwaltung von Versichertengeldern geübt. Ohne die auflagenförderliche Einfärbung von Berichterstattern wie WISO, Finanztest, Ökotest oder den Parolen von Vereinen wie dem Bund der Versicherten.

Er wurde respektiert - aufgrund seiner Arbeit, seiner Betrachtungen, Berechnungen und seines Scharfsinns. Auch von seinen kritisierten Gegenspielern, den Versicherern.

Ein schöner Link dazu (ein Artikel des "Manager Magazins" - nicht abschrecken lassen):

Die aussterbende alte Schule


Ich trauere um ihn. Ich habe ihn nicht gekannt. Aber ich kannte seine Veröffentlichungen. Sachlich, intelligent, ehrlich. Nicht mehr. Aber auch niemals weniger. Niemals weniger.

Und auch wenn ich ihn nie persönlich kennen lernen durfte - dennoch ist mir dieser Mann durch seine Arbeit in den letzten Jahren nah. Seine differenzierte Betrachtungsweise, seine klaren Statements. Ich kann zu seiner Person, zu ihm als Mensch, nichts, nein, gar nichts sagen. Ich weiß nicht, ob er rein menschlich ein Arschloch oder ein Heiliger war - verzeiht mir meine klaren Worte.

Aber seine Arbeit, sein Steckenpferd, seine ehrliche und kompromisslose Berichterstattung - die werden fehlen. Nicht nur mir. Der Versicherungsbranche. Dem Verbraucher. Diesen auflagefixierten Newcomern in den Redaktionen der Platzhirsche vielleicht nicht. Aber das interessiert dort niemanden. Ohne Namen zu nennen. Aber da zählt Auflage. Nicht Kundennutzen.

Und eine differenzierte Betrachtungsweise - das war seine Kür. Keine pauschale Verurteilung von Versicherern oder dem Anlagekonzept Lebensversicherung. Keine grundlagenlose Klassenkeile an die Vermittler. Sachliche, fundierte Argumente und Betrachtungen. Das wird uns allen fehlen.

Wenn Manfred Poweleit früher gelebt hätte

Ich würde mir wünschen, Manfred Poweleit hätte noch etwas früher gelebt. Er wäre Blogger. Er wäre Facebook-vernetzter. Öffentlichkeits-wirksamer. Ich würde mir wünschen, daß jeder Bürger in Deutschland seinen Namen kennen würde. Daß der Verlust, den ich spüre, jedem einzelnen bewußt wäre.

Vielleicht hätte er dann die Öffentlichkeitswirkung erfahren, die ihm gerecht werden würde. Fachlich hat er sie bekommen. In unserer Branche - definitiv. Aber er gehört ganz woanders hin - ganz nach oben in die Schlagzeilen. Auf die erste Seite unserer regionalen "Neuen Westfälischen". In die ersten Zeilen der "Zeit". In die Hauptnachrichten der "Taz". Einfach überall hin.

Herr Poweleit - wo auch immer Sie jetzt sein mögen - fühlen Sie sich vermisst und nicht ersetzbar. Fühlen Sie unseren Verlust. Mir bleibt wenig übrig als Danke zu sagen. Danke für Ihr Lebenswerk. Danke für die Sachlichkeit. Danke für Sie in all Ihrer routinierten Fachlichkeit.

Einfach
nur
DANKE.

Hochachtungsvoll an Herrn Manfred Poweleit,

Mark

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Freitag, 19. September 2014

Lebenserwartung spielerisch

Nach aktuellen Status Quo werde ich euch noch 45,6 Jahre mit meiner Anwesenheit beglücken - berechnet das neue Tool des deutschen Instituts für Altersvorsorge.

Lebenserwartung berechnen einmal anders

"Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" mag der ein oder andere augenzwinkernd einwenden - allerdings ist das Berechnungstool sehr nett gemacht und greift die Zusammenhänge von Gewicht, Sport, Alkohol- und Tabakkonsum, familiärem Umfeld und Alltagsstreß auf und verpackt dann alles schön in eine Grafik mit Schiebereglern und anschließendem Zertifikatdruck.

Quelle: http://www.wie-alt-werde-ich.de

Das Tool lädt zum Spielen ein und zeigt auch mit welcher Wahrscheinlichkeit das